26.04.2011 // Messebericht

25 Mal Control

Damals und Heute

Der damals vorgestellte Inspector
Der damals vorgestellte „Inspector"

Fünf Fragen – fünf Antworten von Werth Messtechnik

· Was haben Sie 1987 als Highlight ausgestellt?

Im Jahre 1987 wurde durch die Werth Messtechnik GmbH erstmals ein Multisensor-Koordinatenmessgerät mit Bildverarbeitung und Lasersensor vorgestellt

· Was war damals herausragendes Merkmal?

Das besondere Merkmal dieses neu vorgestellten Koordinatenmessgerätes war die Integration eines telezentrischen 2-Stufen-Zooms mit einem Lasersensor. Hierdurch war die einfache Umschaltung der Vergrößerung möglich. Das kombinierte Messen mit Lasersensor und Bildverarbeitung konnte ohne Verlust von Messbereich durch den Sensorversatz erfolgen.

· Was stellen Sie dieses Jahr als Highlight aus? Was ist heute das herausragende Merkmal?

In diesem Jahr setzen wir wieder Trends und stellen unsere führende Position im Bereich der Multisensor-Koordinatenmesstechnik mit vielen neuen und weiterentwickelten Produkten unter Beweis. Der Bereich Computertomografie bietet neue leistungsstarke Funktionen zum präzisen Messen. Der bewährte Werth Fasertaster misst nun in allen Raumrichtungen und in Kombination mit dem neuen VideoCheck UA können Mikrostrukturen mit höchster Genauigkeit gemessen werden. Der neu entwickelte interferometrische Fasersensor WIP wird ebenfalls vorgestellt. Neue Kameratechnologien erlauben es, mit dem QuickInspect selbst in großen Bildfeldern noch mikrometergenau zu messen.

· Wie sehen Sie die Entwicklung von damals bis jetzt?

Im Jahre 1987 war die optische Koordinatenmesstechnik durch Messmikroskope und Messprojektoren dominiert. In den folgenden Jahren wurde diese Technologie in immer stärkerem Maße durch moderne Bildverabeitungskoordinatenmessgeräte abgelöst. Hierbei wurden durch den Werth Inspector 1987 und den Werth VideoCheck 1992 wichtige Meilensteine gesetzt. In den folgenden Jahren wurde die Funktionalität der Multisensorkoordinatenmessgeräte durch Integration weiterer Sensoren immer weiter ausgebaut. Für Werth Messtechnik führte dies zu durchschnittlich zweistelligen jährlichen Zuwachsraten über einen Zeitraum von nahezu 20 Jahren. Ein ähnlich wichtiger Schritt wie die Einführung der Bildverarbeitung zu Beginn der 90er Jahre war die Einführung der Röntgentomografie in die Koordinatenmesstechnik im Jahre 2005. Auch hier spielte Werth Messtechnik die Vorreiterrolle durch Vorstellung eines ersten für die Koordinatenmesstechnik entwickelten Gerätes – dem TomoScope – auf der Messe Control in Sinsheim in 2005.

Werth Halle 7 Stand 7102

Printausgabe: 2011/2, Seite 68

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